Sonntag, 26. Juni 2011

Ehrenmal für die Opfer der Luftangriffe auf dem luth.Friedhof Am Bredtchen

Neben den beiden großen Angriffen auf Barmen (29./30.Mai 1943) und Elberfeld (24./25.Juni 1943), die jeweils auch Ronsdorf und Cronenberg trafen, wurde Wuppertal von Bombenangriffen am 21. Mai 1944 (Cronenberg), 31. Dezember 1944 und 1.Januar 1945 (Vohwinkel) und mehreren Angriffe im März 1945 auf Langenfeld getroffen. Mehr als 6500 Menschen starben durch die Bomber und Feuerstürme, 38% der bebauten Stadtfläche wurden zerstört.[1]
Ehrengräberfeld auf dem Friedhof Am Bredtchen. Im Hintergrund (im Schatten) das Ehrenmal.

Im Sommer 1957 errichtete man auf der Ehrengräberanlage des lutherischen Friedhofs Am Bredtchen ein Ehrenmal im Auftrag des Verbands der Evangelischen Kirchengemeinden Elberfeld. Prof. Hans van Beek, Bruder des NS-Bildhauers Arno Breker, der im gleichen Jahr die Pallas Athene fertigte, schuf die Skulptur aus Muschelkalk, die eine gen Himmel blickende Mutter darstellt, deren Kind in den Falten des Gewandes Schutz sucht. 
Skulptur von Hans van Breek.









Auf dem Sockel steht folgende Inschrift: 
"Ich will euch
trösten wie
einen seine
Mutter tröstet
spricht der Herr

Jesaja 66,13"









 Auf dem Ehrenfriedhof des Friedhofs Am Bredtchen wurden etwa 700 Menschen bestattet.[2]

Das Schutz suchende Kind.
Die Mutter blickt gen Himmel.
Die Grabsteine zeigen ein quadratisches Kreuz,
Geburts- und Todesjahr soweit das Opfer identifiziert werden konnte. 

Weitere Ehrenmäler finden sich auf den katholischen Friedhöfen Uellendahl und Liebigstraße.
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[1] Seite „Luftangriffe auf Wuppertal“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. April 2011, 15:41 UTC.
[2] RMK, S.372.

Kommentare:

  1. "Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.'
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

    Silvio Gesell, direkt nach dem Ende des 1. Weltkrieges

    Eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, hat etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden:

    "Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird": http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf

    Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik

    Die Ursache ist eine veraltete Programmierung des kollekiv Unbewussten, welche die halbwegs zivilisierte Menschheit überhaupt erst "wahnsinnig genug" für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war. Anderenfalls hätte das, was wir heute "moderne Zivilisation" nennen, gar nicht erst entstehen können! Das - und nichts anderes - war (und ist noch) der eigentliche Zweck der Religion, die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode (Cargo-Kult um die Heilige Schrift) mutierte, und die uns - unabhängig vom so genannten Glauben - alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich "Auferstehung"

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    "Der Weisheit letzter Schluss"
    http://www.deweles.de/willkommen.html

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  2. Ich bezweifle, dass die Menschheit nachh dem Ersten Weltkrieg den Krieg als solchen verdammen wollte. Sicherlich nannten die Franzosen ihn den "Der-des-Der", den derniers des derniers, den letzten der letzen Kriege. Aber haben die Deutschen das auch so gesehen, als sie die Schuld am Krieges vertraglich anerkennen mussten? In Russland und im Baltikum tobten weiter Kriege, Bürgerkriege. Nicht umsonst ließ Hitler die Franzosen 1940 im Waggon in Compiègne kapitulieren - schließlich beendete er nun den Ersten Weltkrieg nach einem langen Waffenstillstand. Und viele werden ihm da noch zugestimmt haben und hätten am liebsten den 2.WK nun beendet. Doch die Barberei war da schon in Vorbereitung. Vor dem ersten Weltkrieg gab es machtvolle Pazifistische Vereine, die Gewerkschaften glaubten an die Internationale und verdammten den Krieg. Doch sie machten nicht einmal den Versuch den Krieg zu verhindern, denn jeder fühlte sich angegriffen. Die Österreicher, die Serben, die Russen, die Deutschen, die Franzosen, ...
    Ob allerdings das Wirtschaftssystem der Auslöser der folgenden Kriege war? Warum waren die Sowjets in Afghanistan?

    Vielleicht ist die Gefahr eines Krieges zwischen Nationen angesichts der atomaren Bedrohung unwahrscheinlich, dafür aber das Risiko der Revolution gestiegen? Der nahe Osten macht das gerade seine Erfahrung und versucht Warren Buffet zu wiederlegen:
    "Der Klassenkampf ist ein historischer Fakt, er wird von meiner Klasse geführt und wir sind dabei ihn zu gewinnen."

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