Freitag, 15. April 2011

"Der Anonymität entreißen" - Gedenkfeier zum 66.Tag der Befreiung Wuppertals

Am 15.April 1945 rückten US-amerikanische Truppen in Wuppertal ein, der zweite Weltkrieg war damit im Tal vorüber. Auch wenn die meisten Wuppertal vermutlich einfach froh über das Kriegsende waren und sich nur die wenigsten "befreit" fühlten, war doch für alle Verfolgten dies unzweifelhaft ein Tag der Freude. Er jährte sich heute zum 66. Mal. Aus diesem Anlass wurde heute im Rahmen einer Gedenkfeier mit einigen Gästen und Zeitzeugen aus dem In- und Ausland eine Gedenktafel provisorische am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Deweerth'schen Garten enthüllt. Ob dies der endgültige Standort der Tafel wird (was ich befürworten würde) ist noch unklar, da die entscheidenden Gremien noch nicht getagt haben. Teil des Programms war die Vorstellung der nun freigeschalteten Internetseite www.gedenkbuch-wuppertal.de, die als digitales Gegenstück zur Gedenktafel "die Opfer der Anonymität entreißt", wie der Landesvorsitzende der Sinti und Roma, Roman Franz, erklärte.

Im Deweerth'schen Garten war ein Zelt aufgebaut, zum Glück spielte das Wetter aber auch mit.


Die Enthüllung der provisorischen Tafel.
Den Opfern des Nationalsozialismus - Meine Meinung nach wäre dies der ideale Ort für die Tafel

Kurz nach der Enthüllung ist das Interesse vor allem der Zeitzeugen und älteren Teilnehmer an den Namen groß.
Der WDR war auch da. (kurzer Beitrag in der Lokalzeit)
Über 3100 Namen - über 3100 Verbrechen.




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