Freitag, 8. April 2011

Gedenktafel mit 3200 Namen am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus?


Eintrag vom 15.April
"Der Anonymität entreißen" - Gedenkfeier zum 66.Tag der Befreiung Wuppertals

Eintrag vom 8.April:
Es gibt neue Informationen zur Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus. Die WZ meldet, dass am 15.April - dem Tag, an dem 1945 die amerikanischen Streitkräfte Wuppertal erreichten - in einer Gedenkfeier mit 40 Überlebende und Angehörige von Opfern des Nazi-Regimes die Gedenktafel am Mahnmal provisorisch enthüllt werden soll. Die Tafel ist bereits angefertigt und verzeichnet 3100 Namen und mißt 1,20x2,40 Meter. In der Gedenkfeier ab 15 Uhr soll auch das virtuelle Gedenkbuch Wuppertal vorgestellt werden, dass an diesem Tag unter der Adresse http://www.gedenkbuch-wuppertal.de/ freigeschaltet wird.
Veranstalter ist die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz,

Ob die Tafel endgültig dort angebracht wird, entscheidet der Stadtrat im Sommer, nachdem sich die Kommission zur Kultur des Erinnerns im Mai damit beschäftigt hat.


WZ: Gedenktafel: Erst wird enthüllt, dann über den Standort beraten (07.04.2011)
WZ: Mahnmal für Nazi-Opfer: Wohin mit der Gedenktafel? (06.04.2011)


Eintrag vom  26.Februar 2011:
Anfang Februar meldete der WDR, dass ein Verein plane, eine Gedenktafel mit 3200 Namen der Opfer des Nationalsozialismus am Mahnmal im Deweerth'schen Garten anzubringen. Gestern erhielt ich eine Email von Klaus Lüdemann, Vertreter der Grünen in der Bezirksvertretung Elberfeld, mit weiteren Informationen. Der Verein zur Erforschung der Sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.  ist der Urheber dieses Vorschlags, der am 2.Februar der Bezirksvertretung Elberfeld vorgestellt wurde. Aus dem Antrag (VO/0053/11) geht hervor, dass die Tafel mit Hilfe der "Stiftung Erinnerung, Landau, der Stiftung Kalkwerke Oetelshofen, des Bundesprogrammes „Vielfalt tut gut“ und der Stadtsparkasse Wuppertal" finanziert werden soll und die Gestaltung der Tafel in Absprache mit der Bezirksvertretung  geschehen soll.  Die Bezirksvertretung hat den Antrag aufgrund der Bedeutung des Denkmals für ganz Wuppertal an die Kommission für die Kultur des Erinnerns delegiert. Dem Antrag ist eine Ansicht der Abmaße der Gedenktafel beigefügt, eine ähnliche stellte mir Herr Lüdemann freundlicherweise zur Verfügung:
Montage der geplanten Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus.
Die geplante Einweihung am 66-Jahrestag der "Befreiung" Wuppertals durch amerikanische Truppen scheint entgegen der ursprünglichen Meldung unrealistisch zu sein.

 

Ursprünglicher Eintrag vom 03.Februar 2011:
Am Wochenende hatte ich das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus erst vorgestellt, nun meldet der WDR auf der Homepage des Studio Wuppertal, dass ein nicht genannter Verein eine Tafel mit 3200 Namen am Denkmal anbringen lassen will. Die Einweihung soll zur 66-Jahr-Feier der Befreiung Wuppertals stattfinden. Sobald weitere Informationen bekannt sind, werden sie in diesem Artikel vorgestellt.

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