Freitag, 15. Oktober 2010

Spuren im Kaltenbachtal

Wer durch das Kaltenbachtal geht, muss manchmal schon genauer hingucken, um die Spuren der Geschichte dieses engen Tals zwischen Berghausen und der Kohlfurth in Cronenberg zu erkennen. Freilich, wer die blauen Tafeln beachtet, die am Wegesrand stehen, wird schon vieles wissen. Auch der Manuelskotten zeugt ja bis heute von der reichen industriellen Geschichte dieses heute so idyllischen Hangs, an dem der Kaltenbach Tag für Tag der Wupper entgegen plätschert. Schließlich machen ja auch die Schienen und die Gittermasten der Straßenbahn der Bergischen Museumsbahnen nicht den Eindruck, dass das Kaltenbachtal seit hunderten von Jahren unberührt gewesen wäre. Auch zwei Haltestellennamen verraten es: Friedrichshammer und Petrickshammer. Viele Spuren haben sie nicht hinterlassen, wenn man von den Stauteichen absieht, deren ursprüngliche Funktion sich nicht immer so einfach erschließt.

Das Schütt des ehemaligen Friedrichshammer mit einem Teil der Wand. 
Unterhalb vom Manuelskotten, oberhalb vom Petrickshammer liegen zwei alte Schleifsteine im Kaltenbach.

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