Montag, 14. Juni 2010

Gabriel Chevallier: Heldenangst

In der WELT ist eine Rezension eines Buches erschienen, das 1930 zum ersten Mal gedruckt wurde und nun eine neue Auflage in deutscher Übersetzung erhalten hat. Gabriel Chevalliers Werk "Heldenangst" (Verlag Nagel und Kimche aus München), ursprünglich "La Peur"- die Angst-, beschreibt das Leben des 19jährigen Studenten Chevallier als französischer Soldat an der Front des Ersten Weltkriegs. Ich will an dieser Stelle darauf hinweisen, da sich dieser Blog ja lange (und immer noch) mit den Denkmälern des Ersten Weltkriegs beschäftigt hat. Unter all den Namen, die in Stein, auf Metall oder Holz verewigt sind, sind Menschen, die gegen Gabriel kämpften und doch vermutlich ganz ähnlich empfanden. Vor allem den Schüler der Städte, die in den Krieg gingen, wird es ähnlich gegangen sein wie dem jungen Franzosen. 
"Ich werde Ihnen sagen, was die Hauptbeschäftigung im Kriege ist, die einzig wichtige: ICH HATTE ANGST.“
(zitiert aus der WELT)
Die WELT: Wovor sich Franzosen im Ersten Weltkrieg fürchteten

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